Freudenstadt hat sich ein neues Freibad gebaut und wollte es mit einem kostenlosen WLAN aufwerten. Doch die SPD-Fraktion machte dem CDU-Antrag einen Strich durch die Rechnung: Zunächst soll ein Gutachter prüfen, wie sich das auf die Strahlenbelastung der Badenden in der Kreisstadt im Nordschwarzwald auswirkt.
Der Schwarzwälder Bote berichtet:
Die Stadt sei der Meinung, man brauche ein WLAN im Freibad, um für Jugendliche möglichst attraktiv zu sein. Stadtrat Eberhard Haug (SPD) gab zu bedenken, dass Besucher des Freibads sich vielleicht auch von der täglichen Strahlenbelastung erholen wollen. Stefan Langrehr (CDU) meinte dagegen, dass es in jedem Hotel oder „sonst wo“ heute WLAN gebe. Die ganze Menschheit müsste schon erkrankt sein, wenn das so gefährlich wäre. Bei der Abstimmung gab es dann mit zwölf zu elf Stimmen bei drei Enthaltungen eine knappe Mehrheit gegen das Freibad-WLAN.
